So langsam können wir anfangen, das “Etwas” hinter unserer Terrasse als Garten zu bezeichnen
! Nach anstrengenden Umgrab-Aktivitäten am Wochenende war es heute soweit, dass wir Rasen sähen konnten. Das Ergebnis sieht bisher so aus:
Jetzt heisst es warten und hoffen und bewässern, dass da in 1-2 Wochen die ersten grünen Halme aus der Erde sprießen.
Auch sonst grünt es langsam. Wir haben zwei Beete mit Steinfassung angelegt, eins direkt an der Terrasse, das andere auf dem Foto im Hintergrund. Dort wo momentan noch eine einsame Rose ihre Pracht entfaltet, soll bald ein schönes Rosenbeet blühen. Links vom Rosenbeet stehen seit heute ein paar kleine Kirschlorbeerpflanzen, die eines Tages mal sowas wie einen Sichtschutz zum Spielplatz bieten sollen. Rechts hat eine Harlekinweide ihr Plätzchen bekommen und wir sind gespannt, wie sie sich machen wird.
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und jetzt isser wech!
Dank eines sehr netten GaLa-Bau-Unternehmens, das am Haus gegenüber tätig ist, sind wir endlich unsere Massen an Muttererde losgeworden. Bereits letzten Freitag hatten sich zwei “Mitbewohner” der Glockenheide ungefähr die Hälfte der Erde abgeholt und besagte Landschaftsbauer nun den Rest. Somit konnten wir mit unserer Erde vier weitere Grundstücke in der Glockenheide mitversorgen (sowie noch ein paar Kleinabnehmer).
Und so sieht unsere neu gewonnene Freiheit nun aus:
Jetzt heisst es wieder kreativ werden. “Nur” Rasen ist ein bisschen langweilig (wo es doch sooo viele schöne Pflanzen gibt). Etwas individuell, aber doch pflegeleicht sollte es sein
. Aber die Gartenanlage gehört ja zu den Punkten am Haus, bei denen man sich nicht heute für die nächsten 20 Jahre entscheiden muss und ein bisschen Flexibilität bleibt.
In Kürze folgt an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr, denn dieser Tage ist es nämlich ein Jahr her, dass wir unseren Bauvertrag unterschrieben haben. Also, dranbleiben!
Nicht zu fassen, unglaublich und sprachlos machend – aber wir haben seit heute doch tatsächlich einen richtigen Telefonanschluss in unserem Haus! Sage und schreibe 107 Tage, also 3,5 Monate nach unserem Einzug sind wir wieder unter einer Festnetznummer zu erreichen. Erst hat Arcor uns ewig hingehalten (ganz schlecht!) und dann ist unser Auftrag bei der Telekom irgendwo verschütt gegangen (auch nicht gut), aber dank der Nachfrage seitens der Bauherrren-Hotline und des Vertriebs der Telekom hier in Hannover (wiederum sehr vorbildlich!) hat es nun doch zügig geklappt –> ca. 1,5 Wochen nach dem Telefonat!
Leider gottes konnten wir unsere alte Rufnummer nicht mitnehmen, weil wir dann noch länger gewartet hätten bzw. war die Frist für die Portierung seitens Arcor eigentlich auch schon abgelaufen (haha, wer hat denn die Frist verstreichen lassen?). Also werden wir in den nächsten Tagen unsere neue Telefonnummer per Email rumgehen lassen. Sollten wir jemanden vergessen haben, bitte melden!
So, der erste Monat und zweieinhalb Wochen mit unserer Solaranlage sind rum, Zeit für ein erstes Fazit. Außerdem möchten wir auch eine Antwort auf die Frage von Peter im Kommentar v. 14.05. geben.
Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Anlage. Aufgrund des sehr schönen Wetters wurden die prognostizierten Erträge locker erreicht. Für den gesamten Monat Mai wurde mittels Simulationssoftware ein Ertrag von 511 kWh prognostiziert. Da die Anlage erst am 14.05. ans Netz ging reduzierte sich die Prognose somit auf ca. 297 kWh (18 von 31 Tagen). Erreicht haben wir nach Zähler 379,5 kWh. Insgesamt also 82,5 kWh oder 27,8 % mehr als erwartet.
Auch im Mittel der Region liegen wir gut. Dazu im nächsten Monat mehr.
Und um die Frage von Peter zu beantworten: Nein, die Anlage liefert nicht konstant genug Strom um uns vollkommen autark zu machen. Das Hauptproblem ist, dass die Sonne nun mal nachts nicht scheint, wir aber dennoch Strom verbrauchen (Kühlschrank, Licht…). Um das Ganze mal eingehend zu untersuchen haben wir seit Inbetriebnahme morgens und abends die Zählerstände aufgenommen und daraus die mögliche Eigennutzung sowie den Nachtverbrauch ermittelt.
Im Mittel haben wir vom 14.05. bis 31.05. tagsüber (also während die Anlage lief) ca. 5,1 kWh verbraucht und gleichzeitig ca. 21,1 kWh an Strom produziert (also das Vierfache!). Wir denken, dass dies in den nächsten zwei Monaten ähnlich bleiben wird. Danach werden die Tage wieder kürzer und die Erträge geringer.
Zusätzlich haben wir nachts noch ca. 2,9 kWh verbraucht. Die können mangels Batterie natürlich nur aus dem Stromnetz bezogen werden. In Zahlen zusammengefasst:
Gesamtverbrauch 144,1 kWh – Produktion 379,5 kWh (ca. 2,6fache)
Möglicher Eigenverbrauch: 91,2 kWh = 63% des Gesamtbedarfs.
Insgesamt sollte der Gesamtstrombedarf in den Wintermonaten weiter steigen, während die Produktion weiter sinkt. Den Tagesbedarf werden wir voraussichtlich ab November auch nicht mehr decken können. Theoretisch, allein von den Prognosen und aktuellen Stromverbräuchen ausgehend kann die Anlage unseren Energiebedarf (ca. 3000 bis 3600 kWh) zu mehr als 100% decken. Praktisch ist dies aufgrund fehlender Speichermöglichkeit sowie der zeitlichen Ungleichverteilung von Verbrauch und Produktion derzeit leider nicht möglich.
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Dieses Wochenende war es endlich soweit – wir haben unsere Terrasse fertig gestellt. Donnerstag nachmittag kam der LKW mit den Tonnen 41 – 53 Mineralgemisch. Damit haben wir die letzten Unebenheiten im Unterbau der Terrasse begradigt, ebenso bei der Einfahrt. Samstag vormittag wurde das ganze dann nocheinmal abgerüttelt und anschließend mit Splitt als Ausgleichs- und Tragschicht aufgefüllt. Die Terrassenplatten war dann bis Samstag Mittag im Nu verlegt. Mit dem Ergebnis sind wir hochzufrieden!

Terrasse, die Erste (die gerissene Scheibe im Hintergrund wir hoffentlich auch bald mal ausgetauscht!)

Terrasse, die Zweite (die Aussparung hinterm Schirm, wo die Paletten liegen soll mal noch ein (Hoch?)Beet werden )
Ausserdem haben wir mit dem angelieferten Mineralgemisch die Grundlage für das Eingangspodest und den Weg davor geschaffen. Die Zeit der Paletten vor der Tür gehört damit der Vergangenheit an
. Je nach Zeitfenster wir nächste oder übernächste Woche dann das Eingangspodest gebaut (Granitkantsteine und Pflastersteine). Die verbliebene Menge an Mineral und Splitt sollte dann auch noch für das Fundament des Gartenhauses reichen.
Im Übrigen war die Hausherrin fleissig, was die Beschaffung von Pflanzen betrifft
Die linke Seite des Vorgartens ist mittlerweile mit Mutterboden (davon haben wir ja reichlich…) aufgefüllt und mit den (ersten) Pflänzchen bestückt. Momentan ist das Angebot daran ja reichlich. Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich:
Die Solaranlage läuft übrigens super, dazu gibts morgen (?) ein erstes Fazit.
Für alle, die es interessiert, haben wir links im Menü eine Verlinkung zu den Erträgen unserer Solaranlage eingebaut. Dank Datenlogger werden alle Werte im 5-Minuten-Takt aufgezeichnet und verarbeitet. Technik die begeistert
So weiß der Hausherr auch im Büro gleich, wann zu Hause die Sonne scheint!
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Heute morgen, ca. 9:10 Uhr war es soweit – die Photovoltaikanlage auf unserem Dach produziert endlich Strom. Bis es soweit war, mussten im Vorfeld noch ein paar Dinge zwischen uns, unserem Elektriker und vor allem unserem örtlichen Energieanbieter Enercity (Stadtwerke Hannover) geklärt werden. Nachdem dann endlich alles geklärt war, kam heute ein Techniker von Enercity, um den Zählerkasten zu setzen, mit dessen Hilfe wir unseren Strom einspeisen und verkaufen.
Fürs erste haben wir heute bereits schon mal 22,6 kWh Strom produziert (im Vergleich dazu ca. 5,5 verbraucht), was uns ca. 11,50 Euro einbringt
. Jetzt hoffen wir natürlich auf immerschönes Wetter (und Regen in der Nacht)
Ausserdem sind heute unsere Terrassenplatten geliefert worden und warten darauf, verlegt zu werden. Dieses Wochenende allerdings nicht mehr, da wir uns dazu entschlossen haben, uns professionell helfen zu lassen, damit es auch wirklich so wird, dass wir uns lange Jahre daran erfreuen können.
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Nachdem das Verteilen der ersten 13 Tonnen Mineralgemisch für die Terrasse echte Knochen- und Schwitzarbeit war, aber wir für die Einfahrt den einfachen Weg genommen und das ganze mit einem Minibagger verteilen lassen. Wofür wir vermutlich 3-4 Abende gebraucht hätten, hat dieser in ca. 20 Minuten verteilt :-O …
Leider Gottes reichen diese insgesamt 40 Tonnen wie schon angenommen noch immer nicht aus um unseren Bedarf zu decken. Die Einfahrt ist jetzt ca. 1,5 Meter zu kurz und der Eingang sowie die Wege fehlen noch komplett. Also muss nochmal ein 13-Tonner her. Vorher wird aber morgen erstmal die Terrasse sowie die bisherige Einfahrt mit einem Flächenrüttler bearbeitet. Die Terrassenplatten werden in einer Woche bereits geliefert, aber vermutlich werden wir nächste Wochenende noch nicht zum Verlegen kommen, da wir a) noch halbwegs günstigen Splitt besorgen müssen (Tipps??) und b) mit der endgültigen Entscheidung für die Einfassung der Terrasse warten wollen, bis die Platten hier sind.
Und so sieht unsere Einfahrt jetzt aus:
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Heute kurz vor Feierabend kamen 13 Tonnen Mineralgemisch, die den Untergrund für unsere zukünftige Terrasse bilden sollen. Es wartet morgen also ganz viel Arbeit auf uns
. Aufgrund der Unwegigkeit konnte das Zeug nämlich nur auf die vordere Grundstücksgrenze gekippt werden und möchte jetzt gute 20 Meter nach hinten geschleppt werden… Erste kurze Schaufeltests heute abend haben aber zu Tage gebracht, dass sich das Material doch gut bearbeiten lässt, ganz im Gegensatz zum Kies, den wir vor gut einem Monat bekommen haben.
Wir haben dann heute auch gleich noch Nägel mit Köpfen gemacht und die Terrassenplatten bestellt. In ca. 3 Wochen können sie erst geliefert werden. Und so werden sie aussehen:
Wichtig war uns das Mehrsteinformat, da uns die normale Terrassenplattenoptik etwas langeweilig ist. Naja, dafür haben wir uns das ganze auch einiges kosten lassen
. Aber immerhin sind die Platten schon imprägniert. Jetzt müssen wir nur noch schauen, wie wir die Terrasse einfassen werden. Die Hausherrin findet ja Granitsteine ganz nett…












